Rückblick
2007 bis heute

Bilder, Berichte & Kritiken

Prof. Tomasz Zawierucha

Duo con Spirito

Essener Gitarrenduo

Buck Wolters

Sonderkonzerte

3 x Gitarre x 3

Amadeus Guitar Duo

Jorge Caballero

Juan Carlos Arancibia Navarro

Duo Joncol

Jaume Torrent

ensemble trioLogie

Friedemann Wuttke

Borbála Seres

Prof. Caterina Lichtenberg & Mike Marshall

Tristan Angenendt

GuitArtist Quartett

Arie Duo

Prof. Tomasz Zawierucha

Duo Amasur

Duo Casals

Prof. Hans-Werner Huppertz

Prof. Gerhard Reichenbach

ARTIS GitarrenDuo

Guitar Duo KM

Lucasz Kuropaczewski

Jorge Caballero

Kuang Junhong

Duo Ahlert & Schwab

Amadeus Guitar Duo

Prof. Gerhard Reichenbach

Niehusmann GitarrenDuo

GuitAritst Quartett

Cristiano Poli Cappelli

Carlo Marchione

Thomas Müller-Pering & Wally Haase

Ian Watt

Amadeus Guitar Duo

Rafael Aguirre Miñarro

Das Abschlusskonzert gestaltete der junge und doch schon international gefeierte Rafael Aguirre Miňarro. Er lässt sein Instrument förmlich „singen“, sensibel und zugleich atemberaubend. Seine Art zu musizieren weist ihn als ehemaligen Schüler von Joaquín Clerch aus. Die gebannt lauschenden Zuhörer spürten, dass sie ein ganz ungewöhnliches Konzert erlebten. Für den tosenden Applaus bedankte sich dieser großartige Gitarrist mit vier Zugaben.

Rafael Aguirre Miñarro
Saitenweise Robert Schumann

Münchner Gitarrentrio

Am 28. August gastierten Thomas Etschmann, Alexander Leidolph und Mikhail Antropov im Schloss Sythen. Sie bilden das Münchner Gitarrentrio. Aufgrund ihrer hervorragenden Programmgestaltung konnten sie die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der klassischen Gitarre  demonstrieren. Es gelang den Musikern in dieser reizvollen Besetzung einen fast orchestralen Klang entstehen zu lassen. Hohe Präzision und Intensität gepaart mit großem Ein-fühlungsvermögen und Spielwitz kennzeichnen das Musizieren dieses Trios.

Münchner Gitarrentrio (Alexander Leidolph, Thomas Etschmann und Mikhail Antropov)
Virtuose Gitarrenmusik im Wandel der Zeiten

Weißgerber Gitarrenduo

Am Abend traten Katrin Simon und Susanne Hilker als Weißgerber Gitarrenduo auf. Unter dem Titel „Sommerserenade“ boten sie ein unterhaltsames, von mediterranen Klängen geprägtes Programm. Sie verzauberten die Zuhörer durch ihr perfektes und ausgewogenes Zusammenspiel in äußerst sympathischer Bühnenpräsenz.

Weißgerber Gitarrenduo (Susanne Hilker und Katrin Simon)
Sommerserenaden

Gerhard Reichenbach

Mit einem wundervollen Konzert eröffnete Prof. Gerhard Reichenbach am 14. August die Sythener Gitarrentage 2011. Der seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Konzertgitarristen zählende Musiker faszinierte sein Publikum durch ein ebenso brillantes wie einfühlsames Spiel, wobei die stilistische Bandbreite seines Programms beeindruckend war. In amüsanter Weise moderierte Reichenbach sein Konzert selbst.
Foto: Sabine Bornemann

Reichenbach2

Irina Kulikova

Das Abschlusskonzert am 29. August gestaltete die hoch talentierte Gitarristin Irina Kulikova. Sie verstand es, durch ihr äußerst sensibles Spiel, das Publikum in ein wahrhaft verzauberndes Musikerlebnis hineinzuziehen. Geradezu andächtig lauschten die Zuhörer den warmen, vollen Klängen. Durch das vielseitige Programm präsentierte die junge Künstlerin in einer hinreißenden Weise ihr Instrument in seiner ganzen Vielfalt.

Irina Kulikova

Caterina Lichtenberg und Mike Marshall

Mit Caterina Lichtenberg und Mike Marshall stießen zwei musikalische Welten aufeinander. Lichtenberg steht für die klassische, Marshall für die moderne amerikanische Mandoline. Es war das erklärte Ziel dieser beiden Vollblutmusiker, diese beiden Welten zusammen zu führen. Und es gelang ihnen überzeugend und mit Bravour. In einem ebenso hörbaren wie auch sichtbaren Dialog zogen sie ihre Zuhörer in ihren Bann und machten so das Konzert zu einem spannenden Musikereignis. Die nahezu unglaubliche Fingerfertigkeit und rasante Dynamik, die exakte Rhythmik und wunderschöne Melodik ihres Spiels begeisterten das Publikum.

Caterina Lichtenberg und Mike Marshall

Amadeus Guitar Duo und Duo Gruber & Maklar

Am Nachmittag machte Prof. Joaquín Clerch in seinem Konzert mit dem Titel Tangos y caprichos deutlich, dass er zu den großen Gitarristen unserer Zeit gehört.  Als Schüler von  Eliot Fisk steht er in der Tradition des legendären Andrés Segovia. Mit seinem technisch hervorragenden und sehr poetischen Spiel fesselte Clerch seine Zuhörer und beeindruckte mit  einem außergewöhnlich warmen Gitarrenton und einer Fülle von Klangfarben. Als Duo faszinierten Clerch und die brillante junge Geigerin Nadja Kuprev,  die den Part der Flöte aus der Originalfassung übernahm, mit Piazzollas „Histoire du Tango“.

Amadeus Guitar Duo & Duo Gruber & Maklar

Dale Kavanagh

Dale Kavanagh eröffnete am 8. August die diesjährigen Sythener Gitarrentage mit einem bravourösen Konzert. Erneut stellte sie unter Beweis, dass sie zu den weltbesten Gitarristen gehört. Sie profilierte sich als Preisträgerin bedeutender internationaler Wettbewerbe. Ihre CDs werden von der Kritik mit überschwenglichem Lob bedacht. Seit 2003 ist sie Professorin an der Musikhochschule Detmold. In ihren Solo-Konzerten tritt sie besonders als Interpretin zeitgenössischer Musik hervor; sie spielt neben aufsehenerregenden Original-und Transkriptionswerken auch eigene Kompositionen. Auch in ihrem Konzert in Sythen zeigte Kavanagh mit einem anspruchsvollen Programm höchste Virtuosität, technische Perfektion und klangliche Brillanz.

Dale Kavanagh

Duo Ahlert und Schwab

Im Abschlusskonzert entführten Daniel Ahlert (Mandoline) und Birgit Schwab (Gitarre) musikalisch in die Welt der Götter und Gnome, den Titeln der einzelnen Stücke entsprechend. Das Duo hat den Ruf, Gitarre und Mandoline in ihrer ungemein reizvollen Kombination im internationalen Konzertleben bekannt gemacht zu haben. Viele Komponisten haben ihnen Werke gewidmet. So konnten sie im Schloss Sythen sogar eine Komposition zur Uraufführung bringen: „Indigo Trails“ von Jeffrey Harrington. Das hervorragende Zusammenspiel beider Künstler war von einer mitreißenden Intensität. Als Solist brachte Ahlert sein Publikum zum Staunen über die nuancierte klangliche Palette seines kleinen Instrumentes.

Konzert anläßlich der Sythener Gitarrentage 2009

Roman Viazovskiy

Mit Roman Viazovskiy trat am Vormittag des 23. August ein Gitarrist der jungen Generation auf. Zahlreiche Auszeichnungen bei renommierten Gitarrenwettbewerben, wie dem „Tokyo International Guitar Contest“, weisen ihn als Spitzenmusiker aus. Er überzeugte sein Publikum und die Kritik mit „seinem Spiel zwischen unglaublicher technischer Brillanz und großer musikalischer Sensibilität“. Mit seiner sympathischen Bühnenpräsenz verstand es Viazovskiy, die Zuhörer in den Bann seiner virtuosen Musik zu ziehen.

Konzert anläßlich der Sythener Gitarrentage 2009

Joaquín Clerch

Am Nachmittag machte Prof. Joaquín Clerch in seinem Konzert mit dem Titel Tangos y caprichos deutlich, dass er zu den großen Gitarristen unserer Zeit gehört.  Als Schüler von  Eliot Fisk steht er in der Tradition des legendären Andrés Segovia. Mit seinem technisch hervorragenden und sehr poetischen Spiel fesselte Clerch seine Zuhörer und beeindruckte mit  einem außergewöhnlich warmen Gitarrenton und einer Fülle von Klangfarben. Als Duo faszinierten Clerch und die brillante junge Geigerin Nadja Kuprev,  die den Part der Flöte aus der Originalfassung übernahm, mit Piazzollas „Histoire du Tango“.

Joaquín Clerch 06

Amadeus Guitar Duo

Das Amadeus Guitar Duo eröffnete am 2. August die Konzertreihe. Seit 1991 bilden die beiden Professoren Thomas Kirchhoff und Dale Kavanagh dieses Duo, dessen Auftritte auf der ganzen Welt bejubelt werden, und das fester Bestandteil der Gitarrenwelt ist.  Mit ihrem Programm Kontraste nahmen die  beiden Musiker ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Musikepochen und begeisterten mit ihrer atemberaubenden Virtuosität  und sensiblen Gestaltungskraft.

Amadeus Guitar Duo 07

Niehusmann Gitarrenduo

Den glanzvollen Abschluß gestaltete das Niehusmann Gitarren Duo. Hier konnte die genießerische Stille nur der tosende Applaus unterbrechen, wie es in einer Kritik heißt. Das Duo entführte in den Süden und ließ nachvollziehen, warum Fernando Sor oder Ferdinando Carulli zur Zeit der Klassik das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinrissen – und es auch noch heute vermögen. Ein Höhepunkt dieses Abends waren die musikalischen Gemälde „Noa-Noa“, einer Eigenkomposition Volker Niehusmanns. Die Musiker schufen Klangbilder, die in eine exotische Welt entführten.

Foto: Harald Reusmann, Essen

Niehusmann

Katrin Simon

In dem nächsten Konzert bot Katrin Simon als Solistin in perfekter Stilsicherheit und herrlicher Virtuosität einen Überblick über die Gitarrenliteratur von Bach bis Villa-Lobos. Ein besonderes Erlebnis war die Uraufführung des ihr von dem Komponisten Gerhard Fleischmann gewidmeten Werkes „Journée“. Das Stück „Asturias“ von Isaac Albeniz – das Paradebeispiel spanischer Gitarrenmusik schlechthin – spielte sie ebenso temperamentvoll wie brillant.

Katrin_Simon_1

Duetto Giocondo

Catarina Lichtenberg (Mandoline) und Mirko Schrader (Gitarre) eröffneten 2008 die Sythener Gitarrentage als Duetto Giocondo mit dem spannenden Programm „Barock trifft American Music“ mit einem umjubelten Konzert auf höchstem Niveau.

Duetto

Weißgerber Gitarrenduo

Mit dem Konzert von Katrin Simon und Susanne Hilker als "Weißgerber Gitarrenduo" im August 2007 wurden die Sythener Gitarrentage aus der Taufe gehoben. Die beiden passionierten Musikerinnen loteten mit einem erlesenen Programm die Klanghorizonte ihrer einzigartigen Instrumente aus, die berühmt sind für ihren edlen und kantablen Klang. Dabei spannten sie einen Bogen über drei Jahrhunderte von Vivaldi bis de Falla. In bezaubernder Bühnenpräsenz verzauberten die beiden Gitarristinnen ihre Zuhörer durch ihr perfektes Zusammenspiel. Sie faszinierten durch eine exzellente Virtuosität und machten so jedes einzelne Stück zu einer Kostbarkeit. Mit kulinarischen Kostbarkeiten ergänzte das Hotel „Sythener Flora“ das Musikerlebnis auf das Köstlichste.

Schlosskonzert_07_01

Seine Konzerterlebnisse im Schloss Sythen
faßte der Lyriker Paul Vogel in diese Verszeilen:

hinter zitterndem
espenlaub
ziehn im blau
des mittagslichts
unter lautenklängen
der „Jungen Drei“
weiße wolken-
lämmer
vorbei

wieder einmal eingekehrt
im alten schloss
die saiten-tänzer
heiter und mit bedacht
hell zart und schnell
manchmal auch fordernd
stürmisch und wild
fliegen ihre finger
über die sprechenden drähte
tanzen und hüpfen die töne
wie vögel leicht
schwirren libellen gleich
flüchtig und schillernd
zaubern mir
ein traumreich herbei
und schleichen sich
direkt in mein herz

Jorge Caballero
(Gitarrenkonzert im Schloss Sythen)

war das ein tönerausch
ein wilder saitentanz
trommelwirbel
und hufegetrappel
das seinem namen
alle ehre macht
gehört die tollheiten
von kindern auf dem spielplatz
den tanz der
ungeborenen küken im ei
verzaubert von der atem-
benehmenden fingerfertigkeit
eines begnadeten künstlers
einmalig auf der welt
und wenn du genau hingehört hast
das raunen von zwergen
und das zarte wispern
des windes im espenbaum

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